Donnerstag, 26. März 2026


Heute ist Donnerstag…

….und der Andrang ist groß: Sein Sein und Min Min haben für 300 Menschen gekocht, die aus ihren Dörfern fliehen mussten. Seit mehr als einem halben Jahr finanzieren wir diese wöchentliche Hilfe für Menschen in Not. Einen Euro kostet das pro Kopf. Heute Mittag gab es bean soup, fishball und mango salat. Ein großer Dank geht an alle Freunde, die diese Hilfe unterstützen. jg




Schreibt hier gerade die KI ?

Nein. Unsere täglichen Blogs werden nicht von künstlicher Intelligenz formuliert. Sie entstehen in echten Köpfen mit echtem Kaffee daneben. Bilder und  Informationen kommen von unseren Mitarbeitern vor Ort. Die Umsetzung in Nachrichten bleibt bei uns handgemacht, echt und menschlich. jg



Mittwoch, 25. März 2026



Gut, dass wir früh in Solar investiert haben

Seit zehn Jahren nutzen die Swimming Doctors auf beiden Schiffen Solarenergie für den täglichen Stromverbrauch. Was als guter Beitrag für die Umwelt gedacht war, hilft uns Kosten zu sparen. Ganz besonders jetzt, wo sich der Preis für Schiffsdiesel innerhalb weniger Tage verdoppelt hat. jg



Dienstag, 24. März 2026



Ist ja nur ein Glas Wasser…

Die Folgen des Irankriegs haben das (einst) goldene Land erreicht. Während Diesel bei uns um 30% teurer geworden ist, müssen die Menschen in Myanmar das doppelte bezahlen - vorausgesetzt, dass Kraftstoff verfügbar ist. Je weiter man aufs Land kommt, desto schwieriger wird die Versorgungslage. Wo es kein Diesel für den Generator gibt, steht die Wasserpumpe still. Dann müssen die Menschen Wasser aus dem Fluss trinken, im Bild rechts. Besser dran sind die Dörfer, die eine SoalrWasseranlage von uns bekommen haben. Da gibt es sauberes Trinkwasser, im Bild links. 5.000 Euro kostet der Bau einer Anlage. jg



Sonntag, 22. März 2026



Das waren noch Zeiten

An der Tankstelle wurde man bedient und das Benzin hat eine Mark gekostet. Lang ist das her - wer heute an der Tankstelle bedient werden möchte, muss nach Myanmar reisen. Da gibt es noch Bedienung an den Zapfsäulen – allerdings gibt es kein Benzin, oder kaum noch. Jerzy berichtet von mehr als 100 Fahrzeugen, die in langen Schlangen vor den Tankstellen warten. Benzin ist knapp und der Preis hat sich in den letzten Tagen verdoppelt. Fahren darf man sein Auto sowieso nur noch an geraden oder ungeraden Tagen, je nachdem, was für ein Kennzeichen das eigene Auto hat. jg



Samstag, 21. März 2026



Bringen Sie mir ein innovatives Wasserprojekt
Klaus Michael Kühne

Gut zehn Jahre ist es her, dass Herr Kühne diesen Wunsch an uns richtete. Ein paar Monate später haben wir die erste Wasser/Solaranlage in Bagan gebaut, hier im BIld, sie funktioniert immer noch einwandfrei. Der Idee konnten wir Flügel geben: 90 Anlagen hat Min Min für uns in den letzten zehn Jahren in und um Bagan gebaut. Der Nutzen für die Bevölkerung ist enorm: täglich versorgen diese Anlagen 50.000 Menschen mit Trinkwasser. Ein Lichtblick in schwierigen Zeiten. Min Min berichtet: Some weeks ago I got the contact with the former head of the village who worked with us for solar water and the school renovation process. The village is now between two strong powers and suffered a lot from the fight. Fortunately our solar water station and the school were safe and sound from the fights. Unfortunately the house of the former head of the village and one house of a water committee member who always helped us was burned down to the ground. They are also now running away from the village and living where it seems to be safe. A lot of people are still living in the village, but more than 20% of the people are out of the village. We can not go there, it is forbidden. One great thing is that our solar water keeps providing water to those people who live in the village. They change six solar panels by themselves. The situation there is not stable and they fight frequently. SolarWater  Klaus-Micheal 1 is working now for about 3000 days. It has already reduced over 120 tons of CO2. And It will keep going. I feel sorry for is that I can not do much for the people who suffered there. But since half a year, we offer lunch once a week for 300 people who took shelter in Bagan. We will keep going to help them. Min Min from Bagan.



Freitag, 20. März 2026


Glückliche Kinder 

Es gibt auch gute Nachrichten aus Myanmar wir haben wieder eine Schule gebaut. Ko Naing hat uns dieses Bild geschickt und berichtet: There are 300 households with more than 1.200 people living in the village about 125 kilometers south of Yangon. I can go directly by car to the village, they just finished the road last month. But only one car can drive. Road is narrow most of the villagers use the motorcycle. The school location is beside of the river, I can go every month for monitoring. Because our Swimming Doctors ship is giving healthcare every month beside of that village. The average income of the farmers is about 250,000 MMK, equivalent 65 euro per month. They do not get proper profit because of current situation in country. Lucky that they have a new school now. They have fresh water and can get fish for their meals. The cost for the project was 22.000 Euro. In the village, they collect 2.000 Euro. From the donor came 15.000 Euro and Stiftunglife gave the rest. Thank you for cooperation. Best regards, Ko Naing



Freitag, 13. März 2026



Was der Krieg mit Kindern macht

Viele Kinder in der Ukraine leben in zerrissenen Familien. Sie hören den Luftalarm und spüren die Angst der Erwachsenen. Sie leiden an Hunger und Kälte. Der Schulunterricht findet oft nur online statt. Das alles scheint für einen Moment vergessen, wenn sie malen dürfen, tanzen, singen und musizieren. Seit einem halben Jahr unterstützen wir Kunsterziehung für Kinder in Vinnitsya. Erst haben wir Papier und Farben gespendet - dieses Mal hatten wir eine Bratsche und eine Trompete dabei für die Kinder der Musikschule. jg



Donnerstag, 12. März 2026


Armut, Kälte und Krankheit

Giacomo Puccini Jugendjahre waren karg. Der Vater starb früh, die Mutter hatte kein Geld, er musste sich mehr schlecht als recht durchschlagen. Mit Musik kam er schon früh in Berührung, aber sein großer Traum konnte sich nur erfüllen, weil er ein Stipendium bekam. Ohne dieses Stipendium gäbe es heute keine Tosca, La Boheme, und Madame Butterfly. Es lohnt sich also, Stipendien zu finanzieren, auch wenn nicht immer gleich große Opern dabei herauskommen 🙂



Freitag, 27. Februar 2026



Die Patienten warten schon

Nach einem vorgezogenen Werftaufenthalt ist das Schiff mit den Swimming Doctors blankgeputzt auf dem Weg ins Delta. Morgen beginnt die 104. Mission (eine Mission sind 21 Tage Einsatz). Hier ist der Bericht von Naing: All things are done in the dock, we also got a new water waste system. The the filter is working, we gave a sample in the laboratory. The result will come after two weeks. We will start our mission on 1.03.2026, also we updated to the division administration our report for the waste water system. They will approve after results and I believe the result will be good. Best regards Naing



Donnerstag, 26. Februar 2026

Auch verspätete Valentinsgrüße machen Freude.


Verspätete Valentinsgrüße

Die 110 alte Menschen bei den Sister of the poor haben sich genauso über die Blumen gefreut, wie Ko Naing und Jürgen - heute in Yangon. jg


Es ist Donnerstag…

…. und wie jeden Donnerstag hat Min Min für 300 Flüchtlinge im Kloster von Bagan gekocht: today we have Fried smashed dried fish with onions, mango salad and bean soup with ginger. Let me say our greatest thanks on behalf of threehundred displaced people. Min Min



Montag, 23. Februar 2026



Ganz schön groß geworden

Vor sieben Jahren haben wir die ersten Akazien im Delta von Myanmar gepflanzt. Das Holz der Bäume ist in Asien beliebt als Bauholz, vergleichbar mit unserer Fichte. Das kleine Wäldchen liegt auf der Route der Swimming Doctors, so dass wir unsere Bäume immer gut im Auge haben. Die Bauern aus dem nahe gelegenen Dorf bekommen jährlich 1.000 Euro von uns für Pflege und Erhalt der Bäume - dafür bekommen wir einen Anteil vom Erlös, wenn die Bäume in ein paar Jahren geerntet werden. Guter Deal! jg





Unser Team vor Ort

Ein paar Tage nach dem Erdbeben waren wir vor Ort. Nach fast einem Jahr sind wir nun wieder am Inle See: Min Min, Jürgen und Naing. Die Sonne scheint und wir sehen voller Freude, wie gut unsere Hilfe gewirkt hat. Natürlich gibt es noch immer Menschen, die ein bisschen Unterstützung brauchen, um ihr Leben neu aufzubauen. Rund 20.000 Euro stellen wir dafür noch einmal zur Verfügung. Von der Verwendung werden wir berichten. Vielen Dank an alle, die unsere Erdbebenhilfe unterstützt haben. Wir versichern, dass jeder Euro hier gut angekommen ist. jg 



Sonntag, 22. Februar 2026


Im grünen Bereich

Ein paar Wochen vor der Wahl sind die Benzinpreise in Myanmar gesunken. Das ist gut für die Stimmung im Land. Im Vergleich der weltweiten Benzinpreise liegt Myanmar jetzt mit 60 Cent pro Liter zwischen Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten (obwohl das Land keine nennenswerten Ölvorkommen hat) Bemerkenswert, das trotz Entwicklung immer mehr Elektroautos in Yangon unterwegs sind. jg



Freitag, 20. Februar 2026


Schulen in und um Bagan

Am liebsten veröffentlichen wir hier wunderbare Bilder von glücklichen Kindern und engagierten Lehrern. Leider ist das im Augenblick nicht möglich, weil die meisten Schulen geschlossen sind (rot). Manche Schulen sind temporär geöffnet(gelb) nur wenige haben einen regulären Schulbetrieb (grün). Die bewaffneten Auseinandersetzungen rund um Bagan lassen nicht mehr zu. Uns bleibt nichts anderes übrig, als zusammen mit den Menschen auf bessere Zeiten zu warten. jg



Donnerstag, 19. Februar 2026


Es ist Donnerstag…

…und wir jeden Donnerstag seit einem halben Jahr hat Min Min in Bagan für 300 Menschen gekocht. Nicht selbst, aber er hat alles organisiert und mit den Menschen gemeinsam gegessen. Alle freuen sich über diese Aufmerksamkeit. Keiner von Ihnen weiß, wann sie wieder nach Hause kommen. Rund um ihr Dorf wird gekämpft, die Lage ist unsicher…



Mittwoch, 18. Februar 2026


100 Menschen zu Kaffee und Kuchen einladen

Das kann man sich ruhig mal gönnen, die Kosten sind überschaubar. Auf der aktuellen Übersicht bei den Sister of the poor ist es nachzulesen: 200.000 Kyat (umgerechnet 50 Euro) kostet der Spaß. Wer lieber Kinder glücklich machen möchte, kann für das gleiche Geld eine Runde Eiscreme im Kinderheim ausgeben 🙂





In Myanmar leben doppelt so viele junge Menschen wie in Deutschland

Nur schade, dass die Zukunftsaussichten im goldenen Land so schlecht sind. Viele junge Menschen haben das Land verlassen. Zwar sind die Aussichten in Thailand, Singapur und Dubai nicht viel besser, aber man kann ruhig schlafen. Der Krieg und die Angst, vom Militär eingezogen zu werden, treibt insbesondere die jungen Männer aus dem Land. 


In Deutschland leben dreimal so viel alte Menschen wie in Myanmar

Knapp sechs Millionen alte Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Knapp vier Millionen werden zu Hause betreut, eine Million lebt in Pflegeheimen und eine Million nutzt betreutes Wohnen mit Pflegediensten. Viele alte Menschen bekommen Hilfe vom Staat, weil sie die Kosten in Pflegeeinrichtungen (bis zu 5.000 Euro im Monat) nicht selbst leisten können. In Myanmar gibt es keine nennenswerte Unterstützung des Staates. Die Sister of the poor erhalten vom Staat für jeden alten Menschen den sie betreuen 5.000 Kyat im Jahr = rund einen Euro. jg



Dienstag, 17. Februar 2026


Zu 100 Prozent angekommen!

Der Weg des Geldes ist manchmal ungewöhnlich - für unsere Projekte in Myanmar kann man nicht einfach eine Auslandsüberweisung ausführen. Wegen der internationalen Sanktionen werden diese Aufträge abgelehnt. Man muss sich etwas einfallen lassen, am Ende ist für unsere Spender nur wichtig, dass ihr Geld ankommt: zu 100% und zu einem guten Wechselkurs. Das bestätigt hier im Bild Sister Margret, der wir heute unsere monatliche Unterstützung für die alten Menschen im Heim gebracht haben. jg