Mittwoch, 22. Juli 2026

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In Zürich wird ein wunderbares 6-Gang Menüe serviert
und 300 Menschen in Bagan dürfen mitessen

Die feine Küche von Lucia und Felix gibt’s eigentlich nur in Yangon. Aber der Weg nach Yangon ist weit. Um so besser, dass die beiden in unsere Nähe kommen. Genau gesagt nach Zürich. Dort gibt es am 29. August ein festlichen Abendessen für 60 Gäste. Nun sind 300 Euro pro Person viel Geld, auch wenn Aperitif, Wein, Wasser und Kaffee enthalten sind - aber wenn man bedenkt, dass dieses Geld zu 100% an unsere Stiftung geht, sieht das schon anders aus. Und wenn man dann noch hört, dass der Betrag verdoppelt wird, kann man sich eigentlich nur schnell anmelden  😊 schickt uns einfach eine Mail, wenn Ihr dabei sein wollt. Wir würden uns freuen. Ganz besonders freuen sich die 300 Menschen, für die wir jeden Donnerstag in Bagan kochen (kostet ein Euro pro Kopf) der Erlös ist für sie bestimmt. jg



Freitag, 17. Juli 2026


Der eigene reflektierte Augenschein ist immer noch die wichtigste Informationsquelle. Karl W. Mekiska

Der Mann muss es wissen: der große Lehrmeister des sauberen Journalismus hat jahrzehntelang die Nachrichtenredaktion der Süddeutschen Zeitung geleitet. Wir folgen dieser Vorgabe und nehmen alle Projekte, die von uns gefördert werden, selbst „in Augenschein“ wie man früher so sagte. Heute würde man sagen: Wir fahren selber hin. Schauen, was zu machen ist und dokumentieren, was wir gesehen haben. Dem Karl hätte das gefallen. jg



Donnerstag, 16. Juli 2026

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15.000 Essen 

Die Burmesen sind uns viereinhalb Stunden voraus, dort ist schon Mittagszeit, wenn ich Morgens mein Handy einschalte. Seit 50 Wochen bekomme ich jeden Donnerstag die Bilder von unserer Essensausgabe in Bagan. Min MIn und seine Frau kümmern sich zuverlässig darum, dass 300 Menschen sich sattessen können. Menschen, die ihr zu Hause verlassen mussten, weil dort gekämpft wird. Sie sind im Kloster untergekommen, die Mönche bieten Ihnen ein Dach über dem Kopf - und wir bieten jeden Donnerstag ein Mittagessen an. Heute gibt’s Hühnchen, das hatten sich die Kinder gewünscht. Wenn wir richtig nachgezählt haben, sind es 15.000 Essen, die wir bis heute ausgegeben haben. Danke Min Min 🙏



Donnerstag, 9. Juli 2026

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Es ist Donnerstag…

…. und wie jeden Donnerstag hat Min Min in Bagan für 300 Menschen gekocht. Heute gibt es „their favorite fishbowl curry with rice and a mixed vegetable soup“ wir wünschen guten Appetit und senden ein großes Dankeschön an Min und Sein Sein für ihre nachhaltige Hilfe für Frauen, Kinder und Alte, die vor dem Krieg geflohen sind. Die Männer versuchen trotz aller Schwierigkeiten ihre Felder zu bestellen. jg



Dienstag, 7. Juli 2026

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Die 8 Besten

Im Viertelfinale der WM treffen sich ab Morgen die acht besten Fußballmannschaften. Die Schweiz ist mit dabei, wer hätte das gedacht. Überträgt man die Idee der acht besten auf die Spendenbereitschaft auf dieser Welt, sind die Amerikaner, die Ukrainer und die Burmesen ganz vorne, bei den 8 Besten. Die Deutschen liegen im „World giving Index“ auf Platz 37, gar nicht so weit entfernt von der aktuellen Platzierung im Weltfußball. jg



Montag, 6. Juli 2026


Hilfsprojekte werden eingestellt

Nicht bei uns, sondern bei der Bundesregierung. Der Bundesfinanzminister muss sparen, das trifft auch den Etat von Frau Reem Alabali Radovan. Die Ministerin für Entwicklungshilfe rechnet mit drastischen Kürzungen. Während Deutschland sein Engagement reduziert, bauen andere Staaten ihre Präsenz aus: China, Russland und die Golfstaaten investieren immer stärker in Entwicklungshilfe. Sie gewinnen dadurch mehr politischen und wirtschaftlichen Einfluss in Afrika und Asien. 

Die Teilung von unserem Etat haben wir vor 20 Jahren in den Grundsätzen der Stiftung festgeschrieben: die Hälfte aller Gelder wird in Deutschland ausgegeben, weil das das Land ist, in dem wir leben. Die andere Hälfte geben wir für Menschen und Projekte in Entwicklungsländern aus. Diesem Grundsätzen bleiben wir treu. In Myanmar werden wir auch in Zukunft Menschen unterstützen, die selbst viel dafür tun, um einigermaßen über die Runden zu kommen. jg



Donnerstag, 2. Juli 2026

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Es ist Donnerstag…

…und wir an jedem Donnerstag hat Min Min heute 300 Menschen mit einer guten, kräftigen Mahlzeit versorgt: es gab Bohnensuppe, Fishcurry und Mangosalat. Das hätte uns sicher auch geschmeckt, aber mit dem Schicksal der Menschen wollen wir nicht tauschen. jg



Mittwoch, 24. Juni 2026

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300 Euro pro Kopf - oder für dreihundert Menschen ?

Seit mehr als 100 Jahren versorgt uns ein französischer Reifenhersteller jedes Jahr mit Restauranttipps. Am Dienstag war es wieder soweit, da wurden in Frankfurt die Feinschmecker Sterne verteilt. 300 Euro pro Kopf kann man schon leicht hinblättern, wenn man Sterne essen möchte. Ganz ohne Sterne und doch ganz besonders wird heute Mittag, wie jeden Donnerstag, für 300 Menschen in Bagan aufgetischt. Es gibt eine Gemüsesuppe und Chicken Curry mit Reis. Kostet 300 Euro für die dreihundert  Menschen, die Ihr Zuhause verloren haben. jg



Dienstag, 23. Juni 2026

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The president’s drug

Keytruda ist eins der besten Krebsmedikamente der Welt. Es ist teuer und rettet Leben, wenn man im richtigen Land lebt. Deutschland gibt jährlich 540 Milliarden Euro für die Gesundheit aus: 6.500 Euro pro Kopf. Myanmar gibt jährlich 3 Euro pro Kopf für die Gesund aus. Dort gibt es nur wenige Ärzte, schlecht ausgestattete Krankenhäuser und Medikamente nur gegen Barzahlung. Keytruda ist im goldenen Land unbezahlbar. Die Amerikaner nennen das Medikament „the president‘s drug“ weil Jimmy Carter damit erfolgreich behandelt wurde. 

Bei den Swimming Doctors werden keine Krebspatienten behandelt, die Teams kümmern sich um Zahnschmerzen, Kinderkrankheiten, Alte mit Bluthochdruck und Diabetis. Wer Geld hat, zahlt einen kleinen Obolus, wer kein Geld hat, wird umsonst behandelt. Im letzten Jahr wurden insgesamt 30.000 Patienten auf den zwei Schiffen behandelt. jg



Montag, 15. Juni 2026

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Three German Brothers

Now our SolarWater is ready and it is running very well. The name of the village is Htein Kan. There live 150 families with 750 people. The depth of the tube well is 900 feet. For the moment it is very cloudy, yesterday we had rain in Bagan. But even when it’s cloudy, SolarWater is running well. Thank you, Engelbert and brothers for this wonderful help. Many warm greetings from the villagers. They are very active, they cover the project with a fence. Please call me, if you want to have more information. Best regards from Min Min, mobil: +95 9. Best regards from Min Min, Mobil.444 004 345



Sonntag, 14. Juni 2026

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Noch eine gute Nachricht aus Myanmar

Wir bauen wieder: die Sister of the poor bekommen eine neue Küche. Im August soll alles fertig sein, dann können die Suppen für hundert Menschen in einem überdachten Raum gekocht werden. Die Schwestern sind dankbar und ich freue mich auf eine Projektbesichtigung mit Mittagessen bei meinem nächsten Besuch in Yangon. Ein bisschen dauert es noch. jg



Freitag, 12. Juni 2026

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Auf der anderen Seite vom Fluss

Wer mal in Bagan war, erinnert sich an den Blick über den Irrawaddy River. Wir sind oft drüben gewesen, auf der anderen Seite, bei unseren Ausflügen in die Dörfer, bei Schuleinweihungen und zum Bäume pflanzen. Seit drei Jahren können wir nicht mehr rüber, auf der anderen Seite wird gekämpft. Der Blick über den Fluss verheißt nichts Gutes: letzte Woche haben sie in dem Dorf mit unserer Olivia School tausend Häuser niedergebrannt. Heute ist Donnerstag. Min Min hat wieder für 300 Menschen gekocht, die aus den Dörfern geflohen sind. jg



Mittwoch, 10. Juni 2026

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Back to school

Our kids are ready and very excited in the early morning. It's their first day back to school after long summer holidays. Now they start in the academic year 2026/27. After a long while, they will meet some old friends and will get some new friends. Total 110 kids from our orphanage are going to the school around the corner. 55 boys and 55 girls. School schedule is 9 am - 2:30 pm, so they have to bring a lunch box with them. You can see in the picture how they are preparing for first day of the school. Best regards Naing



Donnerstag, 4. Juni 2026

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Heute ist der 44. Donnerstag

Seit August 2025 organisiert Min Min jeden Donnerstag ein Mittagessen für 300 Menschen, die aus ihren Dörfern geflohen sind. Heute gab es eine Gemüsesuppe und Fisch mit Reis. Die Menschen sind glücklich und dankbar. Wir auch! jg



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Mit Brief und Siegel

Ein Wachs- oder Bleisiegel machte im Mittelalter aus einem gewöhnlichen Papier ein vertrauenswürdiges Dokument. Zeitgemäß „siegeln“ wir unsere Projekte mit Geodaten, damit die Spender wissen, wo genau ihr Geld geblieben ist. Mit einem Blick aus dem All (und guter Auflösung von Google Earth) kann man dann unsere Projekte sehen. Hier im Bild die gerade fertiggestellte WasserSolaranlage in der Nähe von Bagan. Min Min berichtet:

Good morning and Mingelabar from Bagan. Now we finished SolarWater „Rotary Munich Central 20“. It is not so easy to send the location, we are afraid of safety leakage. Thank you for support our people in this difficult situation. You help us with the two most important things: water and food. Best regards, Min Min from Bagan.



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Mit Brief und Siegel

Ein Wachs- oder Bleisiegel machte im Mittelalter aus einem gewöhnlichen Papier ein vertrauenswürdiges Dokument. Zeitgemäß „siegeln“ wir unsere Projekte mit Geodaten, damit die Spender wissen, wo genau ihr Geld geblieben ist. Mit einem Blick aus dem All (und guter Auflösung von Google Earth) kann man dann unsere Projekte sehen. Hier im Bild die gerade fertiggestellte WasserSolaranlage in der Nähe von Bagan. Min Min berichtet:

Good morning and Mingelabar from Bagan. Now we finished SolarWater „Rotary Munich Central 20“. It is not so easy to send the location, we are afraid of safety leakage. Thank you for support our people in this difficult situation. You help us with the two most important things: water and food. Best regards, Min Min from Bagan.



Dienstag, 2. Juni 2026

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Eine Chance fürs Leben

1935 brachte eine Frau ihren neunjährige Nichte in einen Waisenhaus. Ein Mädchen mit braunen Locken namens Norma Jeane Baker. Sie war kein Waisenkind, ihre Mutter hatte das Kind abgegeben, weil sie überfordert war. Der Vater hatte sich früh aus dem Staub gemacht. Es könnte auch die Geschichte von einem unserer Kinder in Yangon sin. Wenn solche Kinder im Waisenhaus aufwachsen, bekommen eine Chance fürs Leben. Ob das Leben dann besser oder schlechter sein wird, liegt nicht in unserer Hand. Wie bei unseren eigenen Kindern können wir nur dafür sorgen, dass sie einen bestmöglichen Start bekommen. Die Geschichte von Norma Jeane endete traurig. Als Marilyn Monroe wäre die gestern 100 Jahre alt geworden. jg



Samstag, 30. Mai 2026

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Die Wege der Bürokratie sind unergründlich

Nicht nur in Deutschland, auch in Myanmar. Nach langen Verhandlungen mit verschiedenen Behörden steht fest: der Name von unserem Schiff muss geändert werden. Nun sind wir als „Doctors going in Creek“ unterwegs. Im Gegenzug gibt es eine Betriebsgenehmigung. Die Zusammenhänge muss man nicht verstehen, aber akzeptieren. Wichtig ist, dass das Schiff weiter im Einsatz bleiben darf. In Deutschland werden wir weiter von den „Swimming Doctors“ berichten. jg



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It’s Thursday
We cooked Chicken and vegetables soup. Best regards from Bagan. Min Min and Seinn Seinn

Hinter der kurzen Nachricht von Min Min stecken die Lebensgeschichten von 300 Menschen. Letzte Nacht wurden in der Nähe von Bagan 150 Häuser niedergebrannt. Immer mehr Menschen fliehen aus den Dörfern. Nun sind es schon 600 Menschen, die im Kloster Unterschlupf gefunden haben. Wir helfen so gut wir können. Ein Euro kostet das Essen pro Kopf. jg



Donnerstag, 21. Mai 2026

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Es ist Donnerstag

Min Min ist nicht in Bagan, er muss heute in Yangon ein paar Besorgungen machen. Essen für die 300 Flüchtlinge gibt es trotzdem. Die Bilder haben wir heute von seine Frau bekommen. Es gab heute Mittag Fisch, Gemüse und Reis. Wunderbar! jg